Blaueishütte, 1680 m

 

 

Leichte Wandertour - Gehzeit ca. 2 - 2 1/2 Std. (Aufstieg)

 
 

Breiter Forstweg, teilweise steiler Bergpfad, einfach zu gehen

 
 

Hintersee, Parkplatz "Staatsstraße" (gebührenfrei)

 
   
 

Vom Parkplatz überqueren wir die Straße und gehen auf einem breiten, schattigen Forstweg (Nr. 482) in teilweise steilen Kehren nach oben. Der Weg ist gut ausgeschildert. Nach ca. 1 - 1 1/2 Std. erreichen wir die Schärtenalm. Kaffeepause - hier gibt´s einen leckeren Latte Macciato.
Von dort aus gehts fast eben dahin, bis wir zu einer Holzbrücke kommen, die einen sehr schönem Ausblick auf die Reiter Alpe bietet, welche direkt gegenüber liegt. Weiter geht´s bis zur Talstation der Materialseilbahn, hier zweigt nach links ein schmaler Pfad ab (Markierung/Schild). Diesen folgen wir - in engen Serpentinen können wir schnell Höhenmeter gewinnen. Links unterhalb der Felsen bringt uns der Weg zur genial gelegenen Blaueishütte.
Von hier aus erschließt sich uns ein eindrucksvolles Panorama. Direkt vor uns der Blaueisgletscher, dahinter der Hochkalter, auf beiden Seiten ragen Felswände empor.
Wer weiter möchte, kann nach links zur Schärtenspitze gehen. Nach rechts geht´s zum sog. »Schönen Fleck« , dem eisfreien Weg zum Hochkalter. Dieser Weg ist mit Hund nicht möglich! Geradeaus können wir bis an den Gletscherrand gehen. Gerade am Anfang des Gletschers ist dies noch möglich und man kann problemlos einige Höhenmeter durch Felsen und Geröll hochwandern. Hier heißt es jedoch aufpassen, dass der Hund nicht "abrutscht". Meiner tobt im Schnee immer sehr ausgelassen und muss deshalb genau beobachtet werden. Nicht dass er in einen Spalt zwischen Eis und Fels rutscht. Dort jedoch, wo´s geröllfrei und steiler wird, ist für alle, die nicht mit Steigeisen, Pickel etc. ausgerüstet sind und die erforderlichen Erfahrungen mitbringen, Schluss. Der Blaueisgletscher ist auf keinen Fall zu unterschätzen, denn er hat schon zahlreiche Opfer gefordert.

Abstieg wie Aufstieg.

Hüttenübernachtung mit Hund möglich - jedoch nur nach vorheriger Anmeldung; Übernachtung zusammen mit Hund im Zimmer !

 
             
 
Holzbrücke mit Blick auf die Reiter Alpe   Blaueisgletscher - Panorama
 
     
 
Alex & Giacomo   Blaueishütte
 
             
 
Schärtenalm, hier gibt´s leckeren Milchkaffe   Wegweiser zur Blaueishütte, Materialseilbahn
 
Aufstiegsweg, Serpentinen entlang der Felswand   Wegkreuz
 
Giacomo beim "Schlittenfahren"   Giacomo beim "Schlittenfahren"
 
         
   

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Abstieg über den Schattseitweg, mittelschwer

     
 

Forststraße, Waldpfad - Gehzeit ca. 1 1/2 Std.

     
 

Gut begehbarer Pfad mit schöner Aussicht

     
 

Blaueishütte, 1680 m über Schärtenalm, 1362 m

     
             
 

Wer nicht über den Aufstiegsweg absteigen möchte, hat die Alternative, an der Schärtenalm vorbei zu gehen und am Wegweiser "Ramsau-Pfeiffenmacher"-Parkplatz Weg Nr. 485 rechts abzuzweigen. Wir folgen dem Weg einige Höhenmeter abwärts und biegen dann jedoch der Beschilderung "Hintersee" folgend links ab. (Zur Orientierung: Rechts abzweigend würden wir zur Eckaualm gehen können.) Hier führt uns der Weg einige Höhenmeter nochmals noch oben und dann gemütlich auf und ab bis zu einem kleinen befestigten Rastplatz (Unterstand mit Bank). Hier können wir die Aussicht genießen, bevor uns der Pfad zurück auf die Forststraße (Aufstiegsweg) führt. Die restliche Wegstrecke ist uns vom Austieg bekannt und wir erreichen nach kurzer Zeit unseren Parkplatz. Diese Abstiegsalternative benötigt ca. 30 Minuten mehr Zeitaufwand als der Abstieg über den Aufstiegsweg. Die Ausblicke lohnen sich jedoch auf jeden Fall und wir können den langweiligen Abstieg über die Forststraße umgehen.

 
             
 
Giacomo vor der Blaueisspitze  
Wir zwei oberhalb der Blaueishütte mit Blick zur Reiter Alpe
 
Wir zwei
 
Mein Fotomodell Giacomo  
Richtung Gletscher zurück zur Blaueishütte
 
Blick zurück zur Blaueishütte
 
Die Schärtenwand im Hochnebel
 
Reiter Alpe im Hochnebel
 
Tiefblick zum Hintersee
 
Giacomo genießt die Aussicht vom Schattseitweg aus
 
         
   

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Hochalmscharte, 1599 m und Hochalm, 1500 m

 

 

Mittelschwere Wandertour - Gehzeit ca. 5 Std.

 
 

Breiter Forstweg bis Wimbachschloss, einfach zu gehen (ca. 1 Std.)

 
 

Bergsteig ab Wimbachschloss, steil und stellenweise Seilsicherungen, Stahltritte und Leiter

     
 

Ramsau, Parkplatz "Wimbachbrücke" (gebührenpflichtig)

 
             
 

Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz Wimbachbrücke. Möglichst am frühen Morgen, da der Weg vom Wimbachschloss bis zur Hochalmscharte in der Mittagszeit sehr der Sonne ausgesetzt ist. Gemütlich gehts zuerst bis zum Eingang der Wimbachklamm (gebührenpflichtig - 1 €, der sich jedoch auf jeden Fall lohnt) und hier dann leicht ansteigend entlang des Wimbaches bis zum Ende der Wimbachklamm. Von dort aus weiter auf Forstweg bis zum Wimbachschloss (937 m). Hier sollte nochmals das Trinkwasser aufgefüllt werden. Direkt nach dem Wimbachschloss zweigt unser Weg ab. Wir folgen der Markierung Nr. 486 steil in Serpentinen bergauf durch den Stanglahnergraben. Hier sind einige Stahltritte eingearbeitet, die der Hund aber ohne Probleme auf der Bergseite "überspringen" kann. Die seilgesicherten Passagen sind für den trittsicheren Hund kein Problem. Etwas kniffliger wirds bei der Holztreppe kurz vor der Hochalmscharte, da sie ziemlich lang und steil und die Trittfläche sehr schmal ist. Sollte er Hund nicht aufwärts Treppengehen können, besteht die Möglichkeit, dass er rechts daran vorbei kommt. Ein kurzes Hochheben unterstützt ihn dabei. Danach gehts für den Hund ohne Probleme weiter. Nach Erreichen der Hochalmscharte gehts leicht abfallend zur Hochalm. Danach wirds etwas steiler und wir gehen weiter bis zur Eckaualm. Von dort aus gehen wir auf Forstwegen talwärts, wobei wir die Abzweigung kurz nach der Eckaualm - rechts abbiegen - zur Wimbachbrücke nicht übersehen dürfen. Nach ca. 2 Std. Gesamtgehzeit von der Hochalmscharte bis zur Wimbachbrücke erreichen wir unseren Ausgangspunkt.

 
             
 
Wimbachklamm   Befestigter Weg duch die Klamm
 
Bergblick Wimbachgries, Alex & Giacomo mit Franziska & Jakob   Griesimpressionen
 
Wimbachgries - Alex & Giacomo   Wegweiser zur Hochalm
 
             
 
Aufstiegsweg, Blick vom Wimbachschloss zur Hochalmscharte   Aufstiegsweg zur Hochalmscharte
 
Noch ein kleines Stück zur Leiter, kurz vor der Hochalmscharte   Franziska ist oben angekommen - Blick ins Wimbachgries
 
Alex & Giacomo an der Hochalmscharte   Franziska
 
             
 
Giacomo   Hochalmscharte mit Untersberg
 
Jakob   Auch mit Esel kann man auf die Hochalm gehen
 
Ausblick ins Gries   Wimbachgries Richtung Hochalmscharte
 
         
   

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Hochstaufen, 1772 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 3 - 3 1/2 Std. (Aufstieg)

 

 

 
 

Ab Steiner Alm markierter, gut begehbarer Steig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

 

 

 
 

Teilweise gesicherter Felssteig (Seilsicherungen), Holzbrücke, Holzleiter im Fels

 

 

 
 

Urwies (Parkplatz, gebührenfrei)

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 
 

Wir beginnen unsere Tour am Wanderparkplatz Urwies. Von hier aus folgen wir der Beschilderung Hochstaufen/Steiner Alm auf einem gut ausgebauten, breiten Forstweg. Auf der schattigen Forststraße passieren wir den wunderschön angelegten Bergblumengarten (links), anschließend die Moar-Alm (Naturfreunde) sowie die Abzweigung Hochstaufen/Steinerne Jäger. Nun wird es etwas steiler und wir kommen am "Einstieg" des Pidinger Klettersteiges (zweigt nach links ab) vorbei. Nach ca. 1,5 Std. erreichen wir die idyllisch gelegene Steiner Alm und die Kapelle. Wir folgen weiterhin der Beschilderung "Hochstaufen" und gewinnen auf unserem nunmehr steiniger werdenden Steig rasch an Höhenmeter. Nach ca. 1 Std. erhalten wir einen guten Einblick in den Pidinger Klettersteig. Auch unser Steig wird felsiger. Teilweise wurde er mit Drahtseilen versichert und mit Holzleitern besser "begehbar" gemacht. Die seilgesicherten Passagen und Holzleitern sind für den trittsicheren Hund kein Problem. Die Leitern sind nicht "freistehend", sondern mit Schutt und Felsen gefüllt. Der Hund sollte jedoch eine gute Kondition haben, da immer wieder kräftezehrende "Bergaufsprünge" notwendig sind. Nach einer weiteren Gehzeit von ca. 1 Std. erreichen wir den Gipfel des Hochstaufens und in ca. 5 Minuten das Reichenhaller Haus.
Der Abstieg erfolgt über die "Bartlmahd" zur Padinger Alm auf einem gut begehbaren Weg (Alternativaufstieg, auch für Kinder geeignet). Nach ca. 2 Std. erreichen wir die Padinger Alm. Sollten wir hier kein Zweitauto geparkt haben und uns niemand abholen, können wir zum Ausgangspunkt (Parkplatz Urwies) in ca. 2 Std. weitergehen. Dazu folgen wir der Beschilderung Bad Reichenhall - Nonner Au - Staufenbrücke - weiter zum Schloss Staufeneck und nach Urwies zum Wanderparkplatz.

 
             
 
Ein Blick zur Steiner Alm mit der Kapelle   Weidezaunabsperrung nach der Steiner Alm
 
Wegweiser zum Hochstaufen   Aufstiegsweg
 
Aufstiegsweg  
Wir beide bei der wohlverdienten Gipfelrast
 
             
 
Giacomo blickt von der Holzbrücke ins Tal   Aufstiegsweg Holzleiter Anfang
 
Aufstiegsweg Holzleiter von oben aus fotografiert   Einblick in den Pidinger Klettersteig vom Normalweg Steiner Alm-Hochstaufen
 
Wir haben es geschafft, Gipfelkreuz am Hochstaufen  
Abstieg über die Barthlmahd, Wegbeschaffenheit oberes Viertel
 
         
   

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Loferer Steinberge - Schmidt-Zabierow-Hütte , 1966 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 4 1/2 Std. (Aufstieg)

     
 

Gut markierter Steig, im oberen Bereich schroffig, Trittsicherheit erforderlich

     
 

Wanderparkplat Strubtal/Ascher

     
         
 

Wir verlassen den Parkplatz (Weidebetrieb) und folgen der Beschilderung Schmidt-Zabierow-Hütte bergwärts. Unser Weg führt uns zunächst schattig durch Wald in Serpentinen immer wieder steil nach oben. Nach guten 4 Std. Gehzeit, nunmehr im Fels unterwegs, erreichen wir die Abzweigung zum Mitterhorn, wobei wir unseren Weg zur Schmidt-Zabierow-Hütte links verfolgen. Nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir diese - eindrucksvoll eingebette in den umliegenden Gipfeln (Mitterhorn, Breithorn, Vord.-, Mittl.- und Großes Ochsenhorn etc.). Auf der Sonnenterasse können wir diese tolle Aussicht genießen. Eine nette Wirtin (Wirtsleut´), ein guter Milchkaffee und lecker Kuchen runden das Wohlfühlprogramm ab.

Abstieg wie Aufstieg.

Achtung:
Der obere Teil des Weges ist stark der Sonne ausgesetzt! Bitte an ausreichend Wasser für den Hund denken - nach dem ersten Wegdrittel kommt eine Quelle, an der sich der Hund "erfrischen" kann. Bis Hütte dann keine Trinkmöglichkeit (Bach, etc.) für den Hund mehr gegeben.

 
             
 
Beim Talende weist uns dieses Schild  den Weg links rauf zur Schmidt-Zabierow-Hütte   "Hinweis Lebensgefahr"
 
Holzstufen führen uns steil nach oben   Eine weitere Holzleiter
 
Franziska - Holzleiter   Giacomo auf  den Holzstufen
 
             
 
Entlang der Felswand - Gjaidstatt   Ausblick
 
Giacomo genießt die Aussicht - die Baumgrenze ist erreicht, es folgen Almwiese und Fels   Das Bankerl lädt zur Rast ein
 
Die Wegbeschaffenheit im oberen Drittel   Jetzt ist es bald geschafft - der Wegweiser kurz vor der Hütte
 
             
 
Watzmannblick
 
Unser Ziel ist erreicht
 
Mitterhornblick
 
Gipfelblick
 
Gipfelblick
 
Gipfelumschau
 
Der Weitschartenkopf  bzw. die Reiter-Alpe ist auch zu sehen
 
Der An- und Abstiegsweg im oberen Drittel
 
Giacomo im Abstieg, oberes Drittel   Alex im Steig
 
             
 
Giacomo im Abstieg, oberes Drittel   Ich erreiche im Abstieg wieder den Wiesenabschnitt
 
Wer "geiert" hier schon wieder?   Franziska mit unseren beiden Hunden im Abstieg - die Hälfte ist gut geschafft!
 
     
 
             

 

Hörndlwand, 1684 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca.3 Std. (Aufstieg)

 
 

Ab Hörndlalm markierter, gut begehbarer Steig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

 
 

Im Gipfelbereich Felssteig mit leichter Schroffenkletterei

 
 

Ruhpolding, Gasthaus Seehaus (Parkplatz, gebührenfrei)

 
             
 

Wir verlassen den Parkplatz und halten uns rechts der Markierung folgend Richtung Brandneralm. Dieser Weg führt uns stetig durch den Wald nach oben. Beim Erreichen der Brandneralm zweigt der Weg an dieser links vorbei ab. Nunmehr folgen wir dem Schild Richtung Hörndl-Alm, Röthelmoos. Beim Erreichen der Bergwachthütte finden wir einen neuen Wegweiser, der uns den Weg. Nr. 46 - Hörndlwandgipfel - über den Jägersteig (nur für Geübte) weist. Hier sind einige Bäume beim letzten Sturm umgefallen und versperren teilweise die Einsicht in die Weggabelung. Achtung: Auf jeden Fall den Jägersteig gehen, nicht den Pfadspuren (Schutt, Geröll, lockerer Fels) zum Gipfel folgen, da es sich hier um einen Klettersteig handelt und mit Hund auf keinen Fall möglich ist (siehe Bild Nr. 5). Ich spreche aus Erfahrung, denn mir ist dies passiert und wir mußten für den Hund recht brenzlige Stellen "überwinden" und umkehren. Unser Weg führt uns rechts um den Gipfel herum nach oben. Wichtig ist beim Jägersteig, dass der Hund den Weg nicht verläßt, denn neben diesem gehts oft "steil nach unten" - Absturzgefahr!!! Dieser Weg stellt an den trittsicheren, folgsamen Hund keine besonders große Anforderungen. Oben angekommen, haben wir mehrere Möglichkeiten: Entweder wir gehen zum Gipfel der Hörndlwand oder wir machen es uns am Hochplateau in den sanft abfallenden Wiesen gemütlich. Ohne Hund könnten wir auch weiter mit leichter Kletterei zum Seehauser Kienberg (Bild 5) gehen.

Der Abstieg erfolgt über das Ostertal. Dieser Weg ist einfach zu gehen. Da er im oberen Teil jedoch nicht bewaldet ist, ist er sehr sonnig. Abstieg ca. 2 Std.
Wie bei allen Bergtouren, immer an ausreichend Wasser für den Hund denken - nur im Tal fließt hier ein kleines Bacherl, in dem sich der Hund "erfrischen" kann
.

 
             
 
Weg zur Bergwachthütte mit Blick zum Jägersteig   Bergwachthütte
 
Wegweiser bei der Bergwachthütte zum Jägersteig   Jägersteig
 
Seehauser Kienberg, 1684 m   Der Gipfel der Hörndlwand ist erreicht...
 
             
 
Gipfelblick   Gipfelblick
 
Gipfelblick   Gipfelblick
 
Giacomo kurz vorm Gipfel der Hörndlwand   Hund beim Abstieg ins Ostertal
 
         
   

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Gotzen-Alm über Obersee, Landtal-Alm, Laafeldwand , 1685 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 7 Std.

     
 

Berg- und Waldpfade, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

     
 

Landtal-Alm, 1432 m

     
 

Parkplatz Königsse, Schönau am Königssee (gebührenpflichtig)

     
             
  Mit einer Bootsfahrt über den Königssee beginnt unsere Tour. Daher sollten wir auf jeden Fall beachten, möglichst das erste Boot zu wählen, damit es nicht zu spät wird, um unsere wirklich tagesfüllende Tour zu beginnen. Das erste Boot fährt um 08.00 weg. Frühzeitig da sein - gerade in der Hochsaison muss oftmals mit einer Wartezeit gerechnet werden. Die Fahrtzeit beträgt ca. 55 Minuten, also können wir erst auf 09.00 Uhr mit unserer Tagestour beginnen. Wir verlassen die Bootsanlegestation Salet und gehen auf dem Weg Nr. 424 Richtung Obersee. Seitlich um ihn herum gelangen wir nach ca. 1 Std. die Fischunkel-Alm passierend zur Brustwand/ zum Wasserfall. Hier beginnt der anstrengende Teil: Teilweise drahtgesichert führen und die Serpentinen steil hinauf bis über den Wasserfall zum Wegkreuz vor dem Landtal; Gehzeit ca. 2 Std. Hier zweigt der Röthsteig nach rechts zur Wasseralm bzw. zum Funtenseehaus/Kärlingerhaus ab. Wir halten uns jedoch links, Weg Nr. 491 und erreichen durch Wald geschützt die verfallenen Landtal-Alm. Ab nun "baumlos" und felsiger werdend (Achtung: Steinböcke und Gemsen) gehen wir an einem kleinen Bachlauf entlang und erhalten einen guten Ausblick auf den weiteren Wegverlauf. Unterhalb der Laafeldwand zweigt unser Weg Nr. 493 zur Gotzen-Alm ab. Ab hier sollte man schwindelfrei sein, denn wir gehen direkt an der Wand entlang und überqueren eine Brücke direkt im Fels. Wir erreichen das Plateau der Gotzen mit schönen Almwiesen nach gut 1 1/2 Std. Hier haben wir uns eine Brotzeit verdient. Die Gotzen-Alm ist bewirtschaftet und bietet auch Übernachtungsmöglicheiten an.
Wenn wir die Gotzen-Alm auf dem Weg Nr. 493 Richtung Königssee verlassen, bietet sich noch die Möglichkei, am sog. Feuerpalfen eine grandiose Tiefsicht zum Königssee zu erhalten. Ansonsten bringt uns die Forststraße in steilen Kehren bis zu den Königsbach-Almen. Wer einen Alternativweg gehen möchte, kann über den Weg Nr. 495 über den sog. Unteren Hirschensprung zu den Priesberg-Almen gehen, bei diesen z. B. einkehren und dann weiter zu den Königsbach-Almen. Hier verbinden sich beide Wege und wir erreichen von nun an im Wald gehend auf dem Hochbahnweg Nr. 493 nach gut 2 1/2 Stunden den Parkplatz Königssee, unseren Ausgangspunkt. Der Zeitaufwand für den Umweg über die Priesberg-Almen beträgt maximal 30 Minuten, wobei der Weg ab der Kreuzung zu den Priesbergalmen nochmals berauf, der Weg zu den Königsbach-Almen über die Gotzental-Alm nur noch bergab bzw. quer verläuft.
 
             
 
Eine kleine Bootsanlegestation am Obersee zu Fischunkel-Alm
 
Bergblick über den Obersee, von der rechten Uferseite aus fotografiert
  Wir stehen vor dem Wasserfall, ab hier gehts in Serpentinen steil und teileise seilgesichert, durchs Wasser teilweise rutschig nach oben
 
Blick von der Röth zurück zum See
 
Aussichtsplatz am Hochbahnweg mit Blick auf den Königssee
  Aussicht vom Hochbahnweg
 
     
 
             

 

Lattengebirge - Karkopf über Steinerne Agnes, 1739 m

 

 

Mittelschwere Tour - Geheit ca. 4 Std. bzw. bis zu 6 Std.

     
 

Problemlos Berg- und Waldpfade, Trittsicherheit erforderlich

     
 

Steinerne Agnes, 1300 m und Karkopf, 1739 m

     
 

Wanderparkplatz nach Bahnübergang Hallthurm, rechts Richtung Berchtesgaden (gebührenfrei)

     
             
 

Wir beginnen unsere Tour am Wanderparkplatz an der B 20 (Bad Reichenhall nach Berchtesgaden) rechts nach dem Bahnübergang Hallthurm.
Ab hier steigen wir in Serpentinen steil durch schattigen Wald zum Rotofensattel Weg Nr. 477 auf. Danach wird´s etwas flacher. Wir passieren die verfallene Rotofenalm und erreichen nach ca. 2 - 2 1/2 Std. die Steinerne Agnes. Nach einer kurzen Rast führt der Weg zuerst noch einmal gemütlich zur verfallenen Steinbergalm. Den Markierungen folgend wird es wieder steiler und wir steigen zwischen dem Sattel des Karkopfes und des Dreisesselbergs (Achtung: Gemsen!) auf und erreichen nach 1 - 1 1/2 Std. den aussichtsreichen Karkopf.
Da ich bei meinen Wanderungen Rundwege bevorzuge, bin ich im Abstieg weiter zum Hochschlegel, Weg Nr. 479/404A gegangen und von hier aus kurz auf den Predigtstuhl (1618 m). Anschließend zur Bergstation und knieschonend mit der Ban ins Tal. Von dort aus in 1 1/2 - 2 Std. entlang der Bahnlinie (Maximiliansreitweg, schön schattig) zurück zum Ausgangsort Hallthurm.

 
             
 
Aufstiegsweg zum Rotofensattel   Mein Mein Vater macht Pause bei der Steinernen Agnes
 
Das Nickerchen ist wohlverdient!   Giacomo ist müde
 
Mein Vater und ich am Gipfel des Hochschlegels   Gipfelkreuz Hochschlegel, Franziska und ich
 
             
         
   

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Lattengebirge - Hochschlegel über Waxriessteig, 1688 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 5 1/2 Std.

     
 

Steile Serpentinen, Holzleiter, teilw. Drahseilgesichert, Trittsicherheit erforderlich

     
 

Schattiger Weg, bei Nässe gefährlich!

     
 

Parkplatz links (Bad Reichenhall/Unterjettenberg) nach Ortsende vor Parkplatz Saalachstausee (gebührenfrei)

 
             
 

Wir beginnen unsere Tour am Wanderparkplatz an der B 21 (Bad Reichenhall nach Unterjettenberg) links vor den rechts gelegenen Parkplatz Saalachstausee.
Steile Serpentinen, Weg Nr. 478 lassen uns durch schattigen jedoch aussichtslosen Wald rasch die Höhenmeter überwinden, wobei wir trotzdem immer mal kurze Tiefblicke zum Saalachstausee und Bad Reichenhall erhalten. Bei den Felsen überqueren wir einen Tobel (Drahtseile) und mehrere steile Holztreppen (für Hunde kein Problem, können diese "durchsteigen" bzw. seitlich umgehen). Danach wird es deutlich flacher und aussichtsreicher. Wir erreichen nach ca. 1 1/2 - 2 Std. die Untere Schlegelalm, gehen am Sessellift vorbei, halten uns bei der Almwiese links und kommen zum Viehgatter, wo sich der Röthelbachsteig mit dem Waxriessteig kreuzt. Danach passieren wir die Diensthütte und halten uns rechts, weiter zum Hochschlegel (ausgeschildert). Nach ca. 3 Std. erreichen wir den Gipfel des Hochschlegels und können eine schöne Aus- und Tiefsicht genießen.
Von hier aus zurück zur Schlegelmuldenalm (bewirtschaftet) und über den Röthelbachsteig bis zur Abzweigung "Alter Röthelbachsteig" (kleine Gabelung von der Forststraße rechts abgehend). Diesen folgen wir und werden nicht enttäuscht werden: wildromantisch und fast nicht begangen! Dieser Weg mündet jedoch wieder in die Forststraße ein und nach ca. 1 3/4 - 2 Std. erreichen wir den Parkplatz "Röthelbach". Von hier aus entweder mit dem Bus, einem zweiten Auto oder zu Fuß (ca. 3/4 - 1 Std.) zurück zum Ausgangsort.

 
             
 
Holz-Stahlleiter beim Aufstieg Waxriessteig   Blick auf Bad Reichenhall
 
Blick auf den Staufen vom Waxriessteig aus   Holzleiter beim Aufstieg
 
Blick auf die Schlegelmuldenalm
 
Giacomo vor der Schlegelmuldenalm
  Mein Vater und ich am Gipfel des Hochschlegels
 
         
   

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Schärtenspitze, 2153 m

 

 

Ab Blaueishütte mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 1 1/2 Std.

     
 

Markierter, gesicherter, gut begehbarer felsiger Steig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

     
 

Schutt & Geröll, Steinschlaggefahr, Eisenleiter, oben leichte Kletterei (III)

     
 

Blaueishütte, 1680 m

     
             
 

Von der Blauseishütte gehts zuerst einmal einigermaßen gemütlich bergan. Wenn man die alte Blaueishütte (Schild) passiert, wirds anspruchsvoller. Wir halten uns links und schon gehts in den Felsen. Gut "ausgetupft" steigen wir weiter, teilweise müssen die Hände zur Hilfe genommen werden, wir passieren eine Eisenleiter (für den trittsicheren Hund kein Problem, er kann durch die Tritte auf den Felsen steigen) und weiter gehts durch ziemlichen Schotter hinauf. Nach ca. 45 Min. wirds gemächlicher, bevor es noch einmal steil beran geht. Hier müssen die Hände mithelfen - und für mich und Giacomo war hier Schluss ;-) Es soll zwar angeblich möglich sein, dass der Hund den Engpass rechts außen umgehen kann, aber mir war dies zu gefährlich. Aus diesem Grund bin ich mit ihm umgekehrt.
Da diese Tour immer sehr stark frequentiert ist, herrscht eine ziemlich große Steinschlaggefahr. Umsichtiges Gehen ist deshalb unerläßlich.
Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
    Pause Giacomo mit Tiefblick
 
Kurz für der Eisenleiter - Schärtenspitze   Pause im Fels auf dem Weg zur Schärtenspitze
 
     
 
         
   

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Seehorn, 2321 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 7 - 8 Std.

     
 

Forststraße, Bergpfad, markierter gut begehbarer felsiger Steig, Trittsicherheit und Orientierung im weglosen Gelände erforderlich

 
 

Bis Kallbrunn Almen Forststraße, dann Bergpfad/Steig

     
 

Wanderparkplatz Pürzlbach, Weißbach bei Lofer (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir beginnen unsere Tour beim Wanderparkplatz Pürzlbach und gehen auf der Forststraße Weg Nr. 411 in ca. 1 1/2 Std. zu den Kallbrunn Almen. Wenn wir an den Almen vorbei sind, zweigen wir links ab auf den Weg Nr. E4a, welchen wir wiederum rechts abzweigend auf den Weg Nr. 440 - Seehorn - verlassen. Ab nun wird es auch steiler und wir steigen den Seehornsee rechts umgehend auf Richtung Seehorn. Dieser Abschnitt ist teilweise bei Nässe etwas unangenehmer zu gehen, da der Rücken des Seehorns mit Gras bewachsen ist und dadurch gerne "glitschig" wird. In steilen Serpentinen gewinnen wir rasch an Höhenmeter und erreichen nach ca. einer schweißtreibenden Stunde den Gipfel. Hier können wir eine schöne Rundumsicht und eine kräftige Brotzeit genießen. Weiter geht´s den gut markierten Steig folgend Richtung Loferer Seilergraben, den wir jedoch bald rechts abzweigend (weglos, aber markiert) Richtung Hochwies verlassen. Unser Weg führt uns immer wieder ans Bachbett und eröffnet sich unterhalb des Großen Hundstod zu einem wunderschönen Wiesenboden. Achtung: Hier sollte man das Trinkwasser für den Hund nochmals auffüllen. Zum Ende des Tals wird es wieder steiler und wir ereichen unterhalb des Dießbachecks nach einer guten Stunde den Aufstiegsweg zum Ingolstädter Haus. Hier halten wir uns jedoch talabwärts Richtung Dießbachstausee auf dem Weg Nr. 411/E4a bzw. 401. Unser Weg führt uns gemütlich in ca. 1 1/2 Std. am Dießbachstausee vorbei wieder zurück zu den Kallbrunn Almen. Da diese bewirtschaftet sind, können wir hier zum "Einkehrschwung" ansetzen. Den Rest der Wegstrecke kennen wir schon und kehren auf der Forststraße zurück zum Ausgangsort Pürzlbach.

Achtung:
Diese Runde sollte nur mit einem gut trainierten Hund (wegloses, steiniges Gelände, Wild!) durchgeführt werden. Auch ist darauf zu achten, dass ausreichend Wasser für ihn mitgenommen werden muss, da wenig Trinkgelegenheiten vorhanden sind.

 
             
 
Blick von den Kallbrunn Almen zum Seehorn   Gipfelbild
 
Vom Seehorn Richtung Hochwies   Giacomo im Geröll - Absiegsweg Richtung Hochwies
 
     
 
         
   

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Kammerlinghorn, 2506 m

 

 

Mittelschwere Tour - Gehzeit ca. 3 - 4 Std.

     
 

Bergpfad, danach markierter, gut begehbarer felsiger Steig, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

 
 

Bis Karlkopf, 2195 m Bergpfad, bei Nässe unangenehm rutschig, dann Felspfad

     
 

Wanderparkplatz Hintersee (gebührenpflichtig), Buspendelverkehr bis Bedarfshaltestelle "Kammerlinghorn"

 
             
 

Wir beginnen unsere Tour mit einer gemütlichen Busfahrt vom Parkplatz Hintersee bis zur Bedarfshaltestelle Kammerlinghorn. Teuer - auch der Hund muss zahlen - aber es lohnt sich, denn bis hierhin müßten wir ca. 1 1/2 Stunden gehen. Nachdem wir den Buss verlassen haben, beginnt unsere Tour zuerst einmal stetig aufwärts Richtung Diensthütte/Mittereis-Alm. Hier halten wir uns rechts und folgen weiterhin den Weg Nr. 481. Stetig steil bergauf "entlang" der Mooswand erreichen wir nach ca. 1 1/2 Stunden den aussichtsreichen Karlkopf. Der Gipfel des Kammerlinghorns ist ab nun immer zu sehen.
Weiter geht´s steiniger werdend in Serpentinen rauf zum Kammerlinghorn. Nach ca. 3-4 Stunden erreichen wir einen "beengten" Gipfel und können ein grandioses Bergpanorama mit Hocheisspitze, Watzmann, Großen Hundstod, Seehorn etc. genießen. Nur unseren Hund sollten wir nicht aus den Augen lassen, da es hier am Gipfel/Gipfelkreuz steil nach unten geht.
Wir steigen auf dem Anstiegsweg ab und erreichen die Bind-Alm. Hier können wir eine kurze Rast einlegen, da diese Alm bewirtschaftet wird. Wer Zeit hat, sollte nicht mit dem Bus zurückfahren, sondern dem Bachlauf folgend in ca. 1 1/2 Stunden zurück zum Parkplatz Hintersee gehen. Dieser Weg ist schön schattig, man kann im Bach sich die Füße kühlen und gleichzeitig sich die Kosten für die Busfahrt (mit Hund) sparen.

 
             
 
Blick beim Aufstieg auf die Loferer Steinberge   Blick beim Aufstieg auf die Reiter Alpe
 
Alex, Claudia und Susanne mit Hunden am Karlkopf   Wir drei am Gipfel
 
Blick vom Gipfel Richtung Hochkönig   Blick Richtung Seehorn und Großem Hundstod
 
         
   

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Sonntagshorn , 1961 m

 

 

Mittelschwere Wandertour - Gehzeit ca. 3 Std. (Aufstieg)

     
 

Alm- und Bergpfad

     
 

Parkplatz Heutal, beim Heutalbauer (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir fahren ins Heutal und parken unser Auto beim Heutalbauern und folgen dem Schild "Sonntagshorn". Teilweise am Bachlauf entlang, den Bauregger Kaser passierend erreichen wir nach ca. 1 1/2 Std. die Hochalm. Über Almwiesen wirds nun aussichtsreicher und wir halten direkt auf den Sonntagshorngipfel zu. In Serpentinen schlängelt sich der Bergpfad stark der Sonne ausgesetzt bis zum Gipfel. Nach weiteren ca. 1 1/2 Stunden erreichen wir ihn und können eine grandiose 360°-Aussicht genießen.

Achtung:
Der Aufstieg ist sehr der Sonne ausgesetzt (Südseite). Ab Hochalm ist keine Trinkggelegenheit für den Hund gegeben. Kein Schattenplatz im Gipfelbereicht!

Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
     
 
Alex und Giacomo beim markierten Auftiegsweg am Bachlauf entlang; Bereich unterhalb der Hochalm
 
An der Weggabelung
  Alex mit Giacomo und Franziska mit Jakob am Gipfelkreuz
 
     
 
         
   

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Stahlhaus (Carl von Stahl-Haus), 1738 m

 

 

Leichte Wandertour - Gehzeit ca. 2 Std. (Aufstieg)

     
 

Ausgebauter Forstweg, teilweise steil

     
 

Parkplatz Hinterbrand, Obersalzberg (gebührenpflichtig)

     
             
 

Aufgrund der Jennerbahn ist der Jenner und vor allem das am Fuße des Bretts gelegene Stahlhaus ein begehrtes Ausflugsziel. Aus diesem Grund ist man hier nie alleine. Am Stahlhaus kann man ein gigantisches Panorama (Brett, Schneibstein, Steinernes Meer, Watzmann, Hochkalter, Reiter Alpe) genießen. Auch bietet es sich hervorragend an, um dort zu übernachten und von hier aus verschiedene Touren (Brett, Hoher Göll, Kleine Reib´n, Große Reib´n) anzugehen.
Vom Parkplatz Hinterbrand aus gehen wir leicht ansteigend Richtung Mittelstation-Jennerbahn. Kurz davor gehen wir links weg, folgen der Beschilderung (Stahlhaus) und steigen über das Krautkaserfeld steil auf zur Mitterkaseralm . Rechts der Alm führt uns der Weg steil nach oben. Wir halten uns nunmehr links und folgen der Beschilderung zum Stahlhaus.
Abstieg wie Aufstieg oder als Alternative über das Königstal zu den Königsbachalmen und weiter zum Parkplatz. Dazu verlassen wir das Stahlhaus Richtung Scheibsteinhaus und umgehen es auf einem kleinen Trampelpfad links herum. Dieser Pfadspur folgend gehts berab ins Königstal. Wir erreichen am Talausgang die Forststraße (Schilder) und folgen dieser bis zu den Königsbachalmen und weiter zum Parkplatz.

Hüttenübernachtung mit Hund möglich - jedoch nur nach vorheriger Anmeldung; Hund kann im "Keller" übernachen (alleine) !

 
             
 
Jennerwiese, Mitterkaser Alm Richtung Stahlhaus   Ausblick von der Terasse vom Stahlhaus
 
Das Stahlhaus (Carl von Stahl-Haus), ganzjährig geöffnet   Vom Krautkaserfeld zum Watzmann
 
Steinernes Meer - Großer Hundstod und Watzmann   Blick zu den Funtenseetauern im Steinernen Meer
 
         
   

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Stahlhaus (Carl von Stahl-Haus) - Skitour, 1738 m

 

 

Leichte bis schwere Skitour, Varianten (a-b-c)

     
 

Variante a) Leicht: Aufstieg über die Königsbachalmen via Schneibsteinhaus - Gehzeit ca. 2 3/4 Std.

     
 

Meist vorgespurter Aufstiegsverlauf

     
 

Parkplatz Hinterbrand, Obersalzberg (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz Hinterbrand (1090m). In der Regel können wir gleich die Ski/Felle anschnallen. Wir gehen an der Mittelstation der Jennerbahn vorbei und gemütlich den Weg Nr. 497 (Sommer) weiter bis zu den Königsbachalmen (1240m) . Nachdem diese Strecke relativ eben verläuft, lohnt es sich, die Felle auf den Skiern zu belassen. Die kurze Abfahrt in Sichtweite der Königsbachalmen ist zwar steil, aber auch von Anfängern zu schaffen. Nach einer Gehzeit von ca. 45 Min. überqueren wir nun eine kleine Brücke und folgen links abzweigend einem kurzen, aber kräftiger "Schnapper". Nach diesem Steilstück verlassen wir in einer ausgeprägten Rechtskurve die Aufstiegsspur nach links und gehen durch den Wald hindurch weiter aufwärts (meist sichtbar gespurt). Wenn wir diese Waldpassage verlassen, halten wir uns weiter links, wo sich die Aufstiegsspur angenehm nach oben schlängelt (Sommer Weg Nr. 498). Nach einer Weile passieren wir unterhalb der Bärenwand (rechts von uns) ein Wegkreuz (linke Seite). Nachdem wir den nun folgenden Anstieg überwunden haben, kommt eine Schrägpassage - in diesem Bereich Lawinen-/Schneebrettgefahr. Hier öffnet sich unser Umfeld und wir können links von uns den Jennergipfel sowie in einer Mulde die Lohmaishütte erkennen. Wir folgen unserer Spur und schon bald sehen wir auf der rechten Seite das Schneibsteinhaus der Naturfreunde. Wir halten uns links und erreichen nach einer Gehzeit von ca. 2 3/4 Std. das Stahlhaus (Carl-von-Stahlhaus, ÖAV/DAV, 1736m) auf dem Torrener-Joch mit Weitblick ins Bluntautal, dem Verlauf der kleinen Reib´n, Steinernes Meer mit Großem Hundstod, Watzmann- und Hochkalterstock.
Nachdem die Hütte bis auf den 24. Dezember ganzjährig bewirtschaftet wird, können wir uns auf ein "Platzerl" entweder auf der aussichtsreichen Sonnenterasse oder in der warmen Stub´n mit einer zünftigen und leckeren Brotzeit (gute Hausmannskost) freuen. Wenn wir dann ausreichend gestärkt sind, sollten wir uns rechtzeitig wieder auf den Rückweg machen, wobei für mich persönlich ein weiteres "Schmankerl" wartet - PISTENABFAHRT!
Davor müssen wir jedoch Richtung Bergstation über die Einsattelung zwischen Jenner und Pfaffenkegel hinübergehen. Nach ca. 30 Minuten haben wir den Grat erreicht. Ab hier geht's auf der Piste talabwärts an der Mitterkaseralm (1705m) vorbei. Nach einer Engstelle (Zaunsicherung talabwärts) biegen wir rechts ab und fahren über das Krautkaserfeld bis zum Pistenende.
Nachdem wir diese nun verlassen, kann der Hund "ausschnaufen". Auch achte ich immer darauf, dass er die restliche Strecke zum Parkplatz langsam geht, damit sich seine Muskulatur abkühlen kann.

Prinzipiell dürfen keine Hunde auf Pisten mitgeführt werden, denn freilaufende oder an der langen Leine geführte Hunde stellen während des Skibetriebs eine große Gefahr für die abfahrenden Skifahrer dar. Wobei die Gefahr für den Hund selbst auch immens hoch ist.
Für den Jenner wurde donnerstags ein Tourentag gem. den DAV-Richtlinien für Skitourengehen auf Skipisten eingeführt. Wenn der Pistenbetrieb ab 16.00 Uhr geschlossen wird, kann meine genannte Abfahrtsstrecke ("gelbe" Route DAV) bis 22.00 Uhr zum Abfahren genutzt werden. Selbstverständlich muss der Hund dann so geführt werden, dass er niemanden gefährdet. Die Pistenabschnitte sind teilweise sehr steil und hart präpariert (= geringer "Gripp" für die Hundepfote), hierbei sollte unbedingt darauf geachtet werden, nicht zu schnell abzufahren, da bergab galoppieren den Hund stark belastet.

Variante b) Mittelschwer: Aufstieg über den Hochbahnweg zu den Königsbachalmen
Für diese Tour parken wir am Parkplatz Königssee, schultern unsere Ski und gehen bis zur Talstation der Jennerbahn. Von hier aus ein Stück weiter bis uns ein Schild rechts auf den Hochbahnweg zu den Königsbachalmen führt. Dieser Weg ist steil und für reine Anfänger aufgrund einiger kniffliger Passagen (Lawinengefahr, Lawinenkegel im Weg) nicht geeignet. Dafür haben wir jedoch immer den Blick zum Watzmann. Nach ca. 1 ¼ Std. erreichen wir die Königsbachalmen und kurz darauf die Weggabelung nach Hinterbrand bzw. zum Schneibsteinhaus/Stahlhaus (Brücke links nach Abzweigung).

Variante c) Mittelschwer: Weiterweg von den Köngisbachalmen über das Königstal zum Schneibsteinhaus/Stahlhaus
Wir befinden uns nun an der Brücke oberhalb der Königsbachalmen (Weggabelung nach Hinterbrand, Schneibsteinhaus/Stahlhaus bzw. Jennerbahn Talstation). Wir bleiben auf der Anstiegsspur und müssen einen kurzen "Schnapper" bewältigen. Nach diesem Steilstück halten wir uns zuerst rechts, bleiben auf unserer Spur und erreichen eine erneute Weggabelung. Hier geht's links weiter Richtung Schneibsteinhaus (rechts: Gotzenalm). Nachdem der Weg wieder flacher wird, öffnet sich nach rechts ein kleines Tal = Königstal. Eine kleine Orientierungshilfe bietet die Königstalalm, die wir rechts oben entdecken können. Durch das Königstal führt unsere Spur. Zuerst flach dahin, wir halten uns im Tal links, dann immer stetiger ansteigend Richtung Teufelsgemäuer/Schneibstein. In Spitzkehren gehts dann weiter. Für Anfänger sind diese eine gute Übung, durchaus zu schaffen, nie sehr steil und nicht "gefährlich" (keine Überhänge, Abrisse etc.). Jedoch: Ohne Schweiß - kein Preis! Die Spur führt uns rechts an einer Felswand vorbei weiter aufwärts. Nach einer Gehzeit von ca. 2 Std. erreichen wir das Schneibsteinhaus, zum Stahlhaus sind es von hier aus noch ca. 15 Minuten.

 
             
 
Die Querpassage von der Mittelstation zu den Königsbachalmen
 
Der breit getretenen Verbindungsweg
  Unterhalb der Bärenwand
 
Das Marterl   Vor der schneebrettgefährlichen Passage "es lichtet sich"
 
Schneebrettgefahr im "Schattenstück" hinter mir liegend   Alex und Giacomo mit traumhaften Blick auf das Steinerne Meer
 
         
   

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Kleine Reib´n - Skitour

 

 

Mittelschwere/schwere Skitour - Gehzeiten ohne Abfahrten ca. 3 1/2 Std.

     
 

Stahlhaus: Übernachtung; Aufstiegsmöglichkeiten wie angeführt (Stahlhaus a-c)

     
             
 

Hoffentlich gut ausgeschlafen starten wir nach einem stärkenden Frühstück unsere "kleine Reib´n". Es handelt sich hierbei aufgrund der einmaligen Landschaft mit traumhaften Ausblicken um eine der am stärksten begangenen Touren in den Berchtesgadener Alpen und ist daher oft pistenartig ausgefahren. Der Aufstieg zum Schneibstein kann bei guten Schneeverhältnissen ein Traum sein, oft jedoch gestaltet er sich eher bescheiden - abgeblasen, eisig, teilweise sind die Latschen nicht ausreichend mit Schnee bedeckt und die Spurpassagen wechseln sich mit Tragepassagen ab. Das soll uns aber nicht abschrecken, denn die 1 ½ - 2 Stunden sind schnell geschafft und der Ausblick vom Gipfel belohnt uns für unsere Mühe. Zur längeren Pause lädt der Gipfel jedoch nicht ein, da meistens ein durchdringender Wind weht. Nicht umsonst ist der Anstieg "verweht". Nachdem wir das erste mal unsere Felle abnehmen, geht's in südlicher Richtung (Stangenmarkierung) abwärts. Wir queren rechts am Windschartenkopf (Kreuz) vorbei und fahren steil in die Mulde zwischen Hochseeleinkopf und Fagstein ab. Weiter geht's in Richtung Bergwachthütte (Bergwachttelefon-Schild) und rechts unter den Fagsteinwänden entlang. Nun sollten die Felle wieder angelegt werden, denn unsere Spur führt uns in ca. 30 - 45 Minuten zu den Hohen Rossfelder. Hierbei müssen wir vor allem im unteren Bereich auf Schneebretter achten. Vorsichtiges Gehen sowie den Hund auf keinen Fall frei umherlaufen lassen (sollte knapp neben der Spur kurz vor oder nach mir gehen) ist unerlässlich. Nachdem wir diesen Anstieg geschafft haben, dürfen wir die Felle wieder abnehmen und fahren über die Priesbergalmen, welche wir rechts passieren weiter zu der Enzianbrennhütte und danach zu den Königsbachalmen.
Hier können wir uns entscheiden, ob wir zur Mittelstation gehen oder weiter über die Hochbahn nach Königssee abfahren. Diese Abfahrt ist jedoch sehr eng (Aufstiegsspur), oftmals vereist und technisch anspruchsvoll. Mir wars mit dem Hund zu gefährlich. Deshalb habe ich meine Felle nochmals "angelegt" und bin in ca. 45 Minuten zur Mittelstation rübergegangen und dann über die Piste zur Talstation der Jennerbahn abgefahren.

 
             
 

Tipps zur Hüttenübernachtung mit Hund:
Bei der Hüttenübernachtung immer darauf achten, dass man sich frühzeitig anmeldet. Der Hund darf ins Haus, jedoch nicht ins Zimmer bzw. Lager. Sein Übernachtungsplatz ist im Keller. Dafür nehme ich ihm eine Isodecke (silber, super leicht) sowie eine Fleece-Decke mit. Ich weiß, manch einer wird jetzt sagen, so ein verwöhnter Köter, aber das geringe zusätzliche Gewicht "macht das Kraut nicht fett" und mein Hund soll gut isoliert (Gesundheitsvorsorge - Arthrosegefahr) liegen und schlafen können. Dann ist er für den nächsten Tag fit.

 
             
         
   

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Peitlingsköpfl - Skitour, 1720 m

 

 

Leichte/mittelschwere Skitour - Gehzeit ca. 3 Std.

     
 

Bis Hochalm Rodelbahn (leicht), danach Aufstiegsverlauf/Spur

     
 

Parkplatz Rodelbahn Heutal (gebührenpflichtig)

     
             
 

Eine sehr lohnende Skitour können wir im Heutal unternehmen. Dazu fahren wir mit dem Auto ins Heutal und parken dieses am gebührenpflichtigen Parkplatz "Rodelbahn". Von hier aus geht's die immer sehr gut präparierte Rodelbahn in ca. 1 1/2 Std. hinauf bis zur aussichtsreich gelegenen Hochalm.
Dieser Weg eignet sich für Schlittenfahrer, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer gleichermaßen. An der Hochalm angekommen, gönne ich mir erst einmal einen guten Kaffee und danach geht's weiter auf den Peitlingskopf. Die Spur führt hinter der Hochalm zuerst geradewegs auf das Sonntagshorn zu (Foto), zweigt dann jedoch nach rechts ab. Eine Querpassage folgt, die jedoch auch von einem Anfänger zu schaffen ist. Danach kommen wir in eine kleine Senke mit Blick auf den Peitlingskopf. Wir halten uns rechts und steuern schon auf den felsigen Gipfel zu, den wir wiederum auf der rechten Seite gefahrlos umgehen. Nach ca. 1 - 1 1/2 Stunden haben wir diese Wegstrecke geschafft und können einen wunderschönen Ausblick genießen.
Die Abfahrt erfolgte auf den Anstiegsweg zur Hochalm. Hier gibt's genialen Kuchen und leckere kleine Brotzeiten. Auch hat die Alm fast jeden Tag geöffnet.
Weiter geht's auf der Rodelbahn abwärts zum Parkplatz zurück.
Ich bevorzuge die Rodelbahn als Aufstiegs- und Abfahrtsstrecke, da es für den Hund einfach weniger anstrengend ist (auf der Rodelbahn hat er guten Gripp, keinen Tiefschnee oder Bruchharsch sowie evtl. schweren Schnee).

Vatianten:
Sonntagshorn, ca. 1 1/2- 2 Std., steil, viele Kehren, oftmals "abgeblasen", meist windig, mittelschwere Skitour
Reifelberg, ca. 1 1/2 - 2 Std. , steil und anspruchsvoll (Lawinengefahr)
, schwere Skitour

 
             
 
Aufstieg über die Rodelbahn  
Franziska beim Aufstieg über die Rodelbahn
 
Alex & Hunde beim Aufstieg
 
Franziska   Giacomo
 
Giacomo in der Spur der Rodelbahn  
Weiterweg von der Hochalm zur Kreuzung Sonntagshorn-Peitlingsköpfl
 
Nach der Hochalm mit Kaser
 
         
   

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Kühroint- Schlittentour, 1403 m

 

 

Einfache Schlittentour - Gehzeit ca. 2 Std.

     
 

Forstweg mit Kfz-Verkehr (Bundespolizei), geräumt, oftmals sehr eisig, ausgefahren

     
 

Parkplatz Wimbachbrücke, Ramsau (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir parken am öffentlichen Parkplatz und gehen auf der Zufahrtsstraße weiter links über die Brücke. Nach einigen Minuten endet die geteerte Straße und geht in eine Forststraße über (Schranke). Wir folgen der Beschilderung "Kühroint" und steigen stetig rechts vom Schappach, jedoch mit einigen Querpassagen auf. Wir passieren die ehem. Schappachdiensthütte (=Pausenplatz) sowie den von links einmündenden Weg (Hammerstiel = öffentliche Rodelbahn). Nach der Schappachalm wird es steiler und wir sollten uns schon im Aufstieg die Abfahrtsbegebenheiten (Eisstücke, aperne Stellen etc.) gut einprägen. Nach der Benzinkurve (rechts Abzweigung Watzmannkar) folgen wir weiterhin der Forststraße. Nach einigen Querpassagen ereichen wir nach ca. 2 Std. die Kührointhütte. Achtung: Im Winter ist nicht bewirtschaftet! Sollte die Hütte zu stark eingeschneit sein, kann man es sich beim Bundesgrenzschutzhaus bequem machen, da es meist freigeräumt ist.
Die Abfahrt ist für den Hund kaum ein Problem, es es zuerst gemächlich los geht (Aufwärmphase). In den Steilpassagen vor der Benzinkurve sollte der Hundeführer langsam fahren, da dieser Streckenabschnitt oftmals eisig ist und zudem sehr unübersichtlich (Kfz-Verkehr beachten). Nach der Benzinkurve, im Bereich des Viehgitters, kann man dann bei guten Schneeverhältnissen den Schlitten beim trainierten Hund bis zur Schappachalm schon einmal laufen lassen. Danach gehts zum Verschnaufen gemütlich weiter (Querpassage), bevor es noch einmal flott abwärts geht bis zu der Schranke. Ab hier kann der Hund noch einmal verschnaufen und sich abkühlen, denn auf der Teerstraße ist Schluss mit Rodeln.
Abfahrtsdauer - je nach Tempo - 30 bis 45 Minuten.

 
             
 
    Giacomo zieht den Schlitten - Zuggeschirr
 
Almansicht mit Mooslahner
 
Das Kapelle im Schnee
 
Mein Gespann
 
Ein Blick von der Terasse
 
Die Kapellenspitze im Schnee
 
Watzmannblick von der zugeschneiten Terasse aus
   
 
         
   

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Toter Mann, Bezod Hütte - Schlitten-/Skitour, 1391 m

 

 

Einfache Schlittentour, auch als Skitour möglich - Gehzeit ca. 1 - 1 1/2 Std.

     
 

Öffentliche Rodelbahn, mit Sesselliftanbindung

     
 

Parkplatz Hochschwarzeck, Ramsau (gebührenfrei)

     
             
 

Als ware Rodler gehen wir natürlich zu Fuß und parken deshalb nicht bei der Talstation Hirschkaser sondern unterhalb vom Gasthaus Schwarzeck. Nach Überqueren der Straße beginnt kurz darauf die ausgewiesene Rodelbahn. Diese führt uns aussichtsreich, teilweise etwas steiler, ansonsten jedoch gemäßigt in ca. 1 - 1 1/2 Stunden zur Bezod Hütte. Hier bietet sich uns ein umfassender Rundblick auf die Berchtesgadener Berge. Die Hütte ist schnuckelig-klein und nicht bewirtschaftet. Deshalb ist meist nicht so viel los wie an der Bergstation Hirschkaser. Trotzdem ist der Hirschkaser lohnenswert - wir bekommen Getränke und Brotzeit, können uns aufwärmen und haben eine sehr gute Aussicht zum Hochkaler und auf die Reiter Alpe, welche wir vom Toten Mann (Bezod Hütte) nicht so gut sehen können. Sollten wir mit den Tourenski unterweg sein, beginnt hier die Piste. Mit den Schlitten dürfen wir hier nicht abfahren, sondern müssen zurück zur Rodelbahn gehen. Da es nur ein kurzer Aufstieg ist, ist die Abfahrtszeit je nach Tempo (mit Flachpassagen) und Schrittphasen für den Hund nur 15 - 25 Minuten.

Tipp:
Beim Abfahren hat es sich bewährt, den Hund schräg an der Bergseite hinter sich (z.B. mit Kommando: Spur) laufen zu lassen. Somit kommt er einem selbst nicht vor die Kufen, muss dem vorgegebenen Tempo folgen und behindert keinen, der im Aufstieg ist.
Nachdem die Rodelbahn gespurt wird, sind die Verhältnisse meist sehr gut und kaum eisig. Bei Vereisung wird die Rodelbahn gesperrt! Durch die Sesselliftanbindung und die gemütliche Abfahrt ist oft sehr viel los ( Familien mit Kinder) - hohes Gefährdungspotential für Mensch und Hund.

 
             
 
Giacomo mit Schlitten - Blick Richtung Bischofswiesen   Ausblick von der Bezod Hütte zum Hochkalter
 
Alex und Giacomo vor der Hütte    
 
Nach dem Aufstieg mit Skier Pause an der Hütte   Mein Schwager Stefan und ich bei der Bezod Hütte - Skitour
 
         
   

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Obersalzberg, Rodelbahn - Schlittentour

 

 

Anspruchsvollere Rodelbahn - Gehzeit ca. 1 1/2 - 2 Std.

     
 

Steile, enge, oft eisige öffentliche Rodelbahn

     
 

Mit Busanbindung bzw. Seilbahn (Obersalzbergbahn)

     
 

Parkplatz Obersalzbergbahn bzw. Eisstadion, Berchtesgaden (gebührenpflichtig)

     
             
 

Direkt am Eisstadion beginnt unser Aufstieg. Wobei ich gleich anführen möchte, dass die Rodelbahn sehr stark befahren, eng und oftmals eisig ist und kaum jemand zu Fuß raufgeht, da fast alle die Obersalzbergbahn bzw. die Busverbindung zum Aufstieg nutzen. Ob man den Hund den Schlitten ziehen läßt, muss gut überlegt werden, da das Gespann unbeweglicher und bei einem evtl. Zusammenstoß stark gefährdet ist. Konzentrierte Hundeführung sowie ein absolut gehorsamer Hund sind für diesen anspruchsvollen "Gespann-Aufstieg" unbedingt notwendig, um weder sich, seinen Hund noch alle anderen Rodler zu gefährden!
Wer dies berücksichtigt, erreicht nach ca. 1 1/2 - 2 Std. das Ende der Rodelbahn und kann sich seine mitgebrachte Brotzeit mit warmen Tee schmecken lassen. Es besteht auch die Möglichkeit beim Gasthaus Sonneck (Bergstation Obersalzbergbahn) bzw. Hochlenzer (unterhalb der Bergstation) einzukehren.
Danach steht uns eine rasante Abfahrt bevor. Selbstverständlich haben wir uns die Gefahrenstellen (aperne, Eis-, Eng- und Steilstellen) schon beim Austieg gut eingeprägt und können nun dementsprechen umsichtig agieren. Der Hund läuft wie immer aus Sicherheitsgründen seitlich versetzt hinter dem Rodel. Bitte stets an ein angemessenes "Hunde"-Tempo denken. Viele Hunde wurden schon durch zu hohes Tempo "aufgearbeitet", da die Belastungen beim Bergabgaloppieren für den Hund enorm sind! Lieber etwas langsamer fahren, als einen Sturz bzw. eine Verletzung des Hundes zu reskieren. Je nach Tempo variert die Abfahtszeit.

 
             
         
   

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Kleine Reib´n - Stahlhaus (1738 m) - Schneibstein (2276 m) - Seeleinsee - Königsbachalmen

 

 

Lange Wandertour - Gehzeit ca. 8 Std. (Komplett)

     
 

Bis Stahlhaus Forstweg (leicht), danach mittelschwerer Bergpfad, schroffiger Felsen

     
 

Parkplatz Hinterbrand, Obersalzberg (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir können uns entscheiden, ob wir für den Aufstieg die schnelle Variante wählen und mit der Jennerbahn nach oben fahren oder ob wir uns zu Fuß "aufmachen". Die Zeitersparnis mit der Bahn ist nicht zu verachten und spart doch einiges an Kraft. Zum Vergleich: Parkplatz bis Stahlhaus zu Fuß ca. 2 Std. - Bergstation Jennerbahn bis Stahlhaus nur 30 min.
Aufstiegsweg: Vom Parkplatz Hinterbrand aus gehen wir leicht ansteigend Richtung Mittelstation-Jennerbahn. Kurz davor gehen wir links weg, folgen der Beschilderung (Stahlhaus) und steigen über das Krautkaserfeld steil auf zur Mitterkaseralm . Rechts der Alm führt uns der Weg steil nach oben. Wir halten uns nunmehr links und folgen der Beschilderung zum Stahlhaus.
Von hier aus geht´s weiter zum Fuße des Schneibsteins; wir folgen dem Weg (Nr. 416) zum problemlosen Anstieg. Dieser Weg ist ohne technische Schwierigkeiten leicht zu begehen (auch für den Hund keinerlei Probleme). Trittsicherheit erforderlich. Am Gipfel angelangt, können wir eine traumhafte Rundumsicht auf die Salzburger Seite (Bluntautal, Tennengebirge, Hochkönig) und Berchtesgadener Seite (Steinernes Meer, Watzmann, Hochkalter, Reiter Alpe, Untersberg) genießen.
Von hier aus folgen wir dem "ausgetupften" Weg Richtung Seeleinsee abwärts. Teilweise verliert er sich im schroffigen Fels, ist aber trotzdem immer gut erkennbar und stellt keine großen Ansprüche an uns. Für den Hund ist dieser Weg ebenfalls kein Problem, jedoch gibt es hier viel Wild - Gemsen, Steinböcke!!! und Murmeltiere - BITTE beachten. Am Seeleinsee angekommen, können wir uns etwas abkühlen und "Wasser fassen". Hier ist die 1. und einzige "Trinkstation" für den Hund. Wir halten uns nunmehr rechts und gehen in einer großen Kehre durch den Stiergraben hinab, weiter zu den Königsbachalmen und dann zurück zum Ausgangspunkt unserer Tagestour, zur Mittelstation Jennerbahn und zum Parkplatz Hinterbrand. Gehzeit ab Gipfel Schneibstein ca. 4 Std.

 
             
 
Auf dem Weg zum  Schneibestein, Blick ins Salzburger Tal, Tennengebirge   Schneibstein mit Aufstiegsweg
 
Schneibstein - Gipfelrast   Auch auf kargen Böden und im Fels kämpft die Flora ums Überleben
 
Der Seeleinsee, ein echter Bergsee (Schneewasser)   Almkuh, im Hintergrund spitzt noch der Berchtesgadener Hochtron vom Untersberg hervor
 
         
   

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Hohes Brett, 2341 m

 

 

Ab Stahlhaus anspruchsvollerer Steig, mittelschwer - Gehzeit ca. 1 1/2 Std.

     
 

Gut markierter Steig über steile Grashänge mit felsigem Zwischenstück

     
 

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

     
 

Parkplatz Hinterbrand, Obersalzberg (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir können uns entscheiden, ob wir für den Aufstieg die schnelle Variante wählen und mit der Jennerbahn nach oben fahren oder ob wir uns zu Fuß "aufmachen". Die Zeitersparnis mit der Bahn ist nicht zu verachten und spart doch einiges an Kraft. Zum Vergleich: Parkplatz bis Stahlhaus zu Fuß ca. 1 1/2 - 2 Std. - Bergstation Jennerbahn bis Stahlhaus nur 30 min.
Aufstiegsweg: Vom Parkplatz Hinterbrand aus gehen wir leicht ansteigend Richtung Mittelstation-Jennerbahn. Kurz davor gehen wir links weg, folgen der Beschilderung (Stahlhaus) und steigen über das Krautkaserfeld steil auf zur Mitterkaseralm . Rechts der Alm führt uns der Weg steil nach oben. Wir halten uns nunmehr links und folgen der Beschilderung zum Stahlhaus.
Vom Stahlhaus aus folgen wir der Markierung (Nr. 451) und steigen über den Rücken des Pfaffenkegels hinauf. Der gut angelegte Steig wird steiler und wir erreichen das Jägerkreuz. Nach dieser letzten felsigen Passage gelangen wir über den sanft ansteigenden Brettrücken hinauf zum Gipfel des Hohen Brett und können hier eine super Aussicht genießen.
Für den Hund gibt es bei diesem Aufstiegsweg zwei etwas knifflige Passagen (hohe Sprünge, links steil abfallender Fels), die beide vor dem Jägerkreuz liegen. Nur für wirklich trittsichere, erfahrende Hunde geeignet ! Der 2-Beiner braucht hier viel Vertrauen zum Hund und darf diesbezüglich nicht ängstlich sein.
Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
Blick vom Aufstieg aufs Brett zum Schneibstein   Blick aufs Tennengebirge
 
Hundepause am Brett   Der Blick aufs Wagendrischelhorn der Reiter Alpe
 
Der Aufstiegssteig zum Jägerkreuz, eine der beiden Schlüsselstellen für den Hund   Wir haben es geschafft, Fotosession am Fuße des Brett
 
         
   

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Reiter Alpe, Neue Traunsteiner Hütte, 1953 m

 

 

Aufstieg über den Schrecksattel, leicht

     
 

Forstweg, Wald- und Bergpfad - Gehzeit ca. 2 1/2 Std.

     
 

Gut markierter einfacher Weg

     
 

Oberjettenberg, Bundeswehrgelände, Parkplatz (gebührenfrei)

     
             
 

Der Weg über den Schrecksteig zur Neuen Traunsteiner Hütte ist meines Erachtens der schnellste und auch der einfachste und bei fast jedem Wetter ohne größere Gefahr zu begehen. Vom Parkplatz aus geht´s zuerst ein kurzes Stück entlang der Teerstraße, am Ende (Bundeswehrgelände) zweigt der Weg zur Traunsteiner Hütte (Nr. 474) rechts ab auf einen Kiesweg. Diesem folgen wir stetig berauf. Nach ca. 1 - 1 1/2 Std. endet die Forststraße und der Weg wird zu einem steil bergauf führenden Serpentinensteig. Wir queren die Felswand zum Schrecksattel unterhalb der Felsen. Ein auch von der Bundeswehr genutzter und deshalb gut angelegter Felsstufenweg bringt uns die letzten Höhenmeter schnell nach oben. Hier geht der Steig in eine befestigte Forststraße über und in nur ca. 30 Minuten erreichen wir bergauf-bergab-gehend die Neue Traunsteiner Hütte.
Für den Hund gibt es bei diesem Weg/Steig keinerlei Probleme.

 
             
 
Ein Blick auf das letzte Stück des Anstiegs vor dem Schrecksattel  
Die Felswand
 
Giacomo unterhalb des Marterls
 
Das Marterl am Schrecksattel  
Blick von der Traunsteiner Hütte zu den Häuslhörnern
 
Weg zwischen Schrecksattel und Neue TS-Hütte
 
Wir beide am Schrecksattel, Gedenktafel  
Giacomo auf dem Weg zum Schrecksattel
 
Giacomo kühlt sich im nassen Schotter
 
         
   

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Aufstieg über den Wachterlsteig, mittelschwer

     
 

Wald- und Bergpfad - Gehzeit ca. 3 Std.

     
 

Markierter, steiler, ab gut begehbarer Pfad

     
 

Schneizlreuth/Schwarzbachwacht, Gasthaus Wachterl, Parkplatz (gebührenpflichtig)

     
             
 

Der Weg über den Wachterlsteig ist vor allem im Sommer ideal, da er sehr schattig ist. Vom Parkplatz folgen wir dem markierten Weg (Nr. 470). Er verengt sich zu einem engen Pfad und von hier aus gehts in steilen Kehren durch den schattigen Wald nach oben. Einmal müssen wir eine kleine Holzbrücke (steil, jedoch breite Tritte und für den trittsicheren Hund damit kein Problem) überwinden. Nach gut 1 1/4 Std. erreichen wir den Sattel. Danach gehts noch einmal steiler bergan (Saugasse) und wir erreichen nun die Hochfläche mit Rundblick auf die Gipfel der Reiter Alpe. 50 m nachdem der Weg links zum Edelweißlahner abzweigte, erreichen wir geradeaus gehend die Neue Traunsteiner Hütte.
Für den Hund gibt es bei diesem Weg/Steig bis auf die Holzleiter keinerlei Schwierigkeiten.

 
     
 

Hüttenübernachtung mit Hund möglich - jedoch nur nach vorheriger Anmeldung; Übernachtung zusammen mit Hund im Winterraum !

 
             
 
Wachterlsteig: Franziska mit Jakob und Giacomo, 2007   Wachterlsteig: 1. Treppe beim Aufstiegsweg, 2007
 
Wachterlsteig: 2. Treppe beim Aufstiegsweg, 2007   Wachterlsteig. Treppe Aufstiegsweg von oben fotografiert, 2007
 
Weg zwischen Schrecksattel und Neue TS-Hütte
 
Giacomo kühlt sich im nassen Schotter
  Brunnen vom Schrecksattel  ins Tal
 
         
   

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Aufstieg über die Aschauer Klamm und Alpasteig, mittelschwer

     
 

Klammweg, Wald- und Bergpfad - Gehzeit ca. 6 Std.

     
 

Markierter Klammweg (teilweise Stahlseilgesichert), steiler, aber gut begehbarer Wald- u. Bergpfad

     
 

Oberjettenberg, Straße rechts vor dem Bundeswehrgelände abzweigend (gebührenfrei)

     
             
 

Nachdem wir unser Auto nach der Abzweigung Bundeswehrgelände bei Oberjettenberg (600m) geparkt haben, können wir unsere Tour beginnen. Dazu folgen wir der Beschilderung Aschauer Klamm durch ein Waldstück und erreichen kurz darauf den Klammweg, der uns gut gesichert imposante Einblicke in die Klamm sowie auf steile und glatte Felswände bietet. Bei der Aschauer Klause weitet sich der Klammweg wieder zur Forststraße. Weiter geht´s über den sog. Reither Mähder Richtung Reith (Grenze Deutschland/Österreich). Nach ca. 2 Stunden erreichen wir die Abzweigung Reith/Alpasteig.
Bevor wir jedoch auf den Weg Nr. 470 (Alpasteig) abzweigen, sollten wir auf jeden Fall nochmals unsere, wie auch die Hunde-Trinkration auffüllen, denn ab hier gibt´s bis zur Neuen Traunsteiner Hütte keine weitere Gelegenheit dazu. Von nun an führt uns der gut begehbare Steig stetig steil durch Wald (schattig), vorbei an der imposanten Alpawand hinauf zur Alpaalm (1250m). Wenn wir diese nach ca. 2 Std. erreichen, haben wir uns auf jeden Fall eine kleine Pause (Brotzeit) verdient. Weiter führt uns der Steig über Almwiesen steiniger werdend hinauf zum "Reiter-Alm-Plateau". Ab hier wird´s gemütlicher und wir erreichen die Neue Traunsteiner Hütte nach weiteren 2 Std. Gehzeit.

Achtung:
Zur Hüttenübernachtung muss der Hund frühzeitig angemeldet werden. Übernachtung mit Hund ist nur im Winterraum möglich! Wobei ein gut erzogener Hund mit in den Gastraum darf ;-) (Stand: 2009)

Nach Hüttenübernachtung Abstieg über den Schrecksattel in ca. 3 Std. zurück zum Parkplatz Oberjettenberg.

 
             
 
Blick in der Aschauer Klamm   Blick auf Giacomo beim Trinken in der Klamm
 
Bitte das Schild beachten!
 
Almrausch am Wegrand
  Aufstieg von Reith zur Alpawand
 
Blick vom Alpasteig Richtung Reith   Direkter Blick auf die Alpawand
 
             
 
Felswand links - Ausläufer Rotwand Direkt unter der Felswand gehts weiter
 
Alpaalm
 
Auch Giacomo macht bei der Alm eine Pause
  Der Blick zurück auf den Wald-Strauchbewuchs
 
Jetzt ist es bald geschafft - kurz vor dem Reiter-Alm-Plateau  
Zwei Freunde machen nochmals Pause
 
Kurze Rast unter´m Almrauschbusch
 
         
   

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Reiter Alpe, Weitschartenkopf, 1979 m

 

 

Markierter Steig, leicht - Gehzeit ca. 1 - 1 1/2 Std. (nur Aufstieg)

     
 

Gut markierter Pfad über Wiesen und schmaler Bergsteig im Gipfelbereich

     
 

Neue Traunsteiner Hütte, 1557 m

     
             
 

Wir gehen von der Neuen Traunsteiner Hütte Richtung Alte Traunsteiner Hütte (Nr. 470), wobei uns ein Schild schon bald den Weg nach rechts abzweigend zum Weitschartenkopf weist. Steiler ansteigend folgen wir dem Pfad stetig und druchqueren Latschen- und Wiesenflächen. Im oberen Bereich vor dem Gipfel wird´s felsiger und nach insgesamt ca. 1 - 1 1/2 Std. erreichen wir den aussichtsreichen Weitschartenkopf. Hier können wir das Gesamtpanorama der Reiter Alpe genießen und evtl. unsere nächsten Ziele erspähen.
Abstieg wie Aufstieg und Alternativ Richtung Großer Bruder.

Achtung:
Der Weg zum Weitschartenkopf(Südseite) ist stark der Sonne ausgesetzt. Am Gipfel kein Schattenbereich vorhanden. Im Sinne des Hundes daran denken; evt. auch Kühlwasser für den Hund mitnehmen. Bei Giacomo hat es sich bei starker Hitze bewährt, ein Handtuch anzufeuchten (Kühlwasser) und es ihm abwechselnd über den Rücken bzw. unter den Bauch zu legen. Obwohl er Wasser nicht mag, genießt er diese Abkühlung sehr ;-)

 
             
 
Blick zum Weitschartenkopf  kurz nach der Neuen Traunsteiner Hütte
 
Blumenpracht am Wegesrand
  Alex & Giacomo beim Aufstieg zum Weitschartenkopf im Almrausch
 
Franziska & Jakob beim Aufstieg zum Weitschartenkopf im Almrausch   Unterhalb vom Gipfelkreuz
 
Wir 4 am Gipelkreuz - Weitschartenkopf   Alex & Giacomo am Gipfelkreuz - Weitschartenkopf
 
         
   

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Reiter Alpe, Edelweißlahnerkopf, 1953 m

 

 

Markierter Bergsteig, mittelschwer - Gehzeit ca. 2 - 2 1/2 Std. (nur Aufstieg)

     
 

Gut markierter Steig über teilweise stark verkarsteten Fels

     
 

Trittsicherheit erforderlich, bei Nässe ziemlich "glitschig"

     
 

Neue Traunsteiner Hütte, 1557 m

     
             
 

Von der Traunsteiner Hütte folgen wir der Beschilderung zum Edelweißlahner (Nr. 474) und steigen den steinigen Pfad durch Latschen hinauf. Danach schlängelt sich der Weg durch grasbewachsene, karstige Flächen dahin (bei Nässe teilweise sehr glitschig). Einige steile, jedoch leicht zu überwindende felsige Rinnen und Durchschlüpfe lassen uns rasch an Höhe gewinnen und eine letzte steile Passage gibt uns dann den Blick zum Gipfelkreuz frei. Wir halten uns links (rechts zweigt der Weg zum Schottmalhorn und Böslsteig ab) und beenden den Gipfelanstieg über verkarstete und schottrige Felsen. Der gesamte Weg ist für den Hund einfach zu gehen. Ein eindrucksvoller Tiefblick zum Hintersee und Einblick zum Blaueisgletscher/Hochkalter belohnen uns für diese Mühen.
Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
Edelweißlahner - Seeblick zum Hintersee   Edelweißlahner - Rundblick Göll
 
Edelweißlahner - Rundblick Berchtesgadener Berge   Edelweißlahner - Rundblick Hochkaler
 
Edelweißlahner - Rundblick Kammerlinghorn, Hocheisspitze   Edelweißlahner - Rundblick Schottmalhorn
 
             
 
Edelweißlahner - Rundblick Weitschartenkopf und Drei Brüder   Edelweißlahner - Rundblick Wilder Kaiser?
 
Edelweißlahner - Rundblick Untersberg   Edelweißlahner - Gipfelbild
 
Edelweißlahner - Gipfelkreuz  mit Hund   Edelweiß am Edelweißlahner
 
         
   

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Reiter Alpe, Wagendrischelhorn, 2251 m

 

 

Markierter Bergsteig, mittelschwer - Gehzeit ca. 2 Std. (nur Aufstieg)

     
 

Almwege und steilere Bergsteige

     
 

Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich

     
 

Neue Traunsteiner Hütte, 1557 m

     
             
 

Ab der Traunsteiner Hütte folgen wir der Beschilderung Nr. 473 (Kl. u. gr. Häuselhorn, Wagendrischelhorn, Mayrbergscharte). Nach der Alten Traunsteiner Hütte geht´s die Roßgasse hinauf. Wir folgen unserem Weg und steigen durch das Roßkar auf. Hier gibt es für den Hund zwei höhere "Felsabsätze" zu überwinden, mit Geschirr und mit einem Helfer ist dies möglich; ziehen- und schieben des Hundes erforderlich, da er diese Absätze nicht alleine überwinden kann. Am Fuße des Wagendrischelhors erreichen wir eine Weggabelung. Wir halten uns rechts. Problemlos über teilweise schottrigen Felsen des runden Rückens gelangen wir zum aussichtsreichen Gipfel des Wagendrischelhorn = Gugelhupf.
Bei dieser Tour hat es sich bewährt, den Hund in die Mitte zu nehmen. Ein Begleiter geht voran, der Hund folgt ihm und ich als Besitzer des Hundes (= Bezugsperson) gehe hinterher. Dieser Weg ist für den Hund sicherlich eine Herausforderung: Trittsicherheit, Folgsamkeit (Wild), Kondition und Kraft sollten für diese Tour ausreichend trainiert sein. Auch ist zu beachten, dass auf der Hochfläche der Reiter Alpe kaum natürliche Wasserquellen vorhanden sind und aus diesem Grund ausreichend Wasser für den Hund mitgenommen werden muss.

Abstieg wie Aufstieg oder als bessere Alternative: Abstieg über die Plattenköpfe (ca. 2 Std.). Wir gehen zum Fuß des Gipfels, halten uns dort rechts und wandern nach kurzen steileren Abstieg (schottriger Felsen) über den grasbewachsenen Kamm der Plattenköpfe weiter. Vorbei am rechts hochführenden Böslsteig gelangen wir durch die Steinberggasse (Nr. 472) zurück zur Neuen Traunsteiner Hütte.
Dieser Weg ist auch als Anstiegsweg für Hunde ideal, da dadurch die zwei hohen Felsabsätze "umgangen" werden. Dieser Weg stellt für den trittsicheren, folgsamen Hund (Wild) keine besonders große Anforderungen dar. Kondition und Kraft müssen jedoch ausreichend trainiert sein.

 
             
 
Aufstiegsweg zum Wagendrischelhorn   Gipfelansicht
 
Gipfelbild    
 
     
 
         
   

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Untersberg - Berchtesgadener Hochthron, 1972 m

 

 

Berchtesgadener Hochthron mit Aufstieg über den Stöhrweg, leicht

     
 

Forstweg, Wald- und Bergpfad - Gehzeit ca. 3 Std. (Aufstieg)

     
 

Gut markierter einfacher Weg

     
 

Berchtesgaden, Ortsteil Hintergern, Wanderparkplatz (gebührenfrei)

     
             
 

Wir parken unser Auto am Wanderparkplatz und folgen dem Weg Nr. 10 in den Wald hinein. In Serpentinen führt uns dieser an der Kaltwasser-Diensthütte vorbei auf den Stöhrweg Nr. 417/468. An der Almbachwand entlang wird´s etwas flacher und wir können jetzt schon eine gute Fernsicht (auch zum Stöhrhaus hinauf) genießen. Nun wird der Weg wieder steiler und führt uns durch Schotter und Fels, in vielen Stufen zum sog. "Leiterl". Hier zweigt der Aufstiegsweg von Hallthurm (Nr. 464) in den Stöhrweg ein und es geht durch Felsen und Latschen hinauf zum Stöhrhaus. Da unser Etappenziel jedoch der Berchtesgadener Hochthron ist, lassen wir es links liegen und erreichen nach nur ca. 15 Minuten unseren Gipfel und zwei Gipfelkreuze. Beide sind nicht weit von einander entfernt.

Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
Die Untersbergsüdwand vom Stöhrweg aus gesehen
 
Ein Blick auf das Stöhrhaus, vom Stöhrweg aus gesehen
  Giacomo unterhalb der Almbachwand
 
Der Anstiegsweg zum Leiterl
 
Das Stöhrhaus
 
Das wünscht ich mir nicht mehr - mit Unterzucker im Hubschrauer zurück ins Tal
 
Auf den Weg ins Krankenhaus, den Staufen in Blick
 
     
 
         
   

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Berchtesgadener Hochthron mit Aufstieg über den Nierntalkopf/Reisenkaser, mittelschwer

     
 

Forstweg, Wald- und Bergpfad - Gehzeit ca. 3 1/2 Std. (Aufstieg)

     
 

Gut markiert, teilweise sehr steil, die Hälfte des Weges im Wald (aussichtslos und schattig)

     
 

Hallthurm, Wanderparkplatz (gebührenfrei) vor dem Bahnübergang Hallthurm an der B 20

     
             
 

Am kleinen Wanderparkplatz links vor der Bahnschranke Hallthurm beginnen wir unsere Tour auf dem Weg Nr. 465 (Alpensteig-Untersberg). Dieser führt uns auf dem Maximiliansreitweg am Blasihof vorbei, bevor uns ein Schild (Stöhrhaus Nr. 465) auf der Forststraße links abzweigen läßt. Die Forststraße verengt sich immer mehr zu einem Bergpfad und führt uns schattig in Serpentinen steil an die Felsen heran. Nach ca. 1 1/2 Std. erreichen wir einen kleinen Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf den Watzmann, Hochkalter, Hochkönig etc. Gerne lege ich hier eine Pause ein, um diesen wie auch eine kleine Brotzeit zu genießen. Nochmals ordentlich ansteigend erreichen wir dannach die Hochfläche des Zehnkasers mit der Zehnkaseralm (frische Milch!). Wir halten uns rechts oberhalb. Bei einem Gatter zweigt ein Weg rechts hinab nach Maria Gern (Stöhrweg) sowie zum Scheibenkaser (Ettenberg). Unser Weg führt uns jedoch durch Latschen hindurch felsiger werdend hinauf zum Stöhrhaus, welches wir nach nunmehr weiteren 1 1/2 Std. erreichen. Von hier aus haben wir schon Sichtkontakt zum nahen Gipfelkreuz - wobei wir zwei sehen. Ein guter Steig führt uns in nur ca. 20 Minuten zum holzernen Gipfelkreuz und dem daneben stehenden Eisenkreuz. Wenn wir hier unsere Gipfelrast machen, können wir es sicherlich erwarten, bis Kletterer über die Südwand hier ihren Ausstieg erreichen werden. Auch haben wir von hier aus einen schönen Blick über die weite und karstige Hochfläche und auf den Weiterweg zum Salzburger Hochthron.

Abstieg wie Aufstieg.

 
             
         
   

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Berchtesgadener Hochthron mit Aufstieg über den Scheibenkaser, mittelschwer

     
 

Forstweg, Wald- und Bergpfad - Gehzeit ca. 3 Std. (Aufstieg)

     
 

Gut markiert, teilweise sehr steil, im oberen Bereich sehr sonnig

     
 

Ettenberg, Wander- bzw. Kletterparkplatz (gebührenfrei), bei Marktschellenberg

     
             
 

Wir fahren auf der B 305 nach Marktschellenberg und folgen im Ortskern der Beschilderung "Ettenberg". Die Straße führt uns über Eckberg zum Wander- bw. Kletterparkplatz Neuhäusl/Hinterettenberg. Am Ludlgraben entlang folgen wir zuerst einer Forststraße, die dann in einen Bergpfad übergeht (Weg Nr. 466) und uns in vielen Serpentinen steil durch Wald aufsteigend und dann über Wiesen führend in ca. 1 1/2 Std. hinauf zum Scheibenkaser bringt. Von hier aus gehen wir relativ eben unterhalb der Südwände entlang, können hier die Kletterer beobachten und gelangen zum sog. "Leiterl". Weiter führt uns der Weg nun durch Latschen hindurch felsiger werdend hinauf zum Stöhrhaus, welches wir nach ca. 1 1/2 Std. erreichen. Der Weiterweg zum Berchtesgadener Hochthron ist kurz und ein Weglein, das unterwegs nach rechts ableitet, führt uns zu einem großen Felstor, das einen interessanten Blick ins Tal bietet. Nur wer schwindelfrei ist, sollte diesen Tiefblick riskieren. Die "Sackgasse" zurückgehend, erreichen wir nach einigen Minuten den Gipfel und können einen Rundumblick sowie die wohlverdiente Brotzeit genießen.

Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
Einstieg in den Klettersteig oberhalb des Scheibenkasers
 
Blick beim Aufstieg auf den Watzmann
  Gipfelblick
 
Ausblick ins Steinerne Meer

 

 

 
 
Blick auf das Dachsteinmassiv
 
Ausblick auf den Kehlstein, Göll u. Hagengebirge
  Giacomo eingerahmt von beiden Kreuzen
 
         
   

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Watzmann - Watzmannhaus, 1928 m

 

 

Watzmannhaus mit Aufstieg über die Mitterkaseralm, 1400 m, leicht

     
 

Forstweg, Bergpfad - Gehzeit ca. 3 Std. (Aufstieg)

     
 

Gut markierter einfacher Weg, im oberen Bereich drahtseilgesichert

     
 

Hammerstiel, Hinterschönau, Wanderparkplatz (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir beginnen unsere Tour am Wanderparkplatz Hammerstiel, 760 m. Von dort aus gehen wir auf der Forststraße, Weg Nr. 444 = Herz-Kreislauf-Testwanderweg durch Wald in ca. 1 1/2 bis zur Mitterkaser-Alm. Diese ist zu den Almzeiten bewirtschaftet. Weiter führt uns der Weg immer steiler werdend vorbei an der Klimastation - nunmehr mit Stufen und als Bergpfad - weiter in gut einer halben Stunde bis zur Falzalm. Hier lichtet sich der Baumbestand und wir können am Fuße der "Watzmann-Frau" die Kühroint-Alm sowie den Falzsteig dorthin sehen. Auch das Watzmannhaus ist nun zum Greifen nah. An der Falzalm vorbei zweigt links der Falzsteig ab. Wir bleiben jedoch auf unserem Weg und erreichen nach gut einer Stunde das Watzmannhaus.

Abstieg wie Aufstieg.

 
             
 
Herz-Kreislauf Testwanderweg
 
Ausblick unterhalb der Mitterkaseralm
  Blick zum Watzmannhaus und Hocheck
 
Das sollte der Hund nicht machen - ich hab´s übersehen; Brunnen an der Mitterkaser-Alm
 
Die Falzalm im Nebel
  Trollblumen am Wegesrand
 
Watzmannblick im Nebel
 
Es ist fast geschaft; Wegweiser zum Watzmannhaus bzw. Hocheck und Überschreitung
 
Das Watzmannhaus
 
Wir zwei auf der Terasse  mit Ausblick zum Göll/Brett
 
         
   

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Watzmannhaus mit Aufstieg über den Falzsteig/Kühroint, 1403 m, mittelschwer

     
 

Forstweg, Berg- und Felspfad - Gehzeit ca. 3 1/2 Std. (Aufstieg)

     
 

Gut markierter Weg, drahtseilgesichert

     
 

Hammerstiel, Hinterschönau, Wanderparkplatz (gebührenpflichtig)

     
             
 

Wir beginnen unsere Tour am Wanderparkplatz Hammerstiel, 760 m. Von hier aus folgen wir der Beschilderung Kühroint. Bei der ehem. Schappach-Diensthütte verlassen wir den Weg Nr. 444 (Watzmannhaus etc.) links abbiegend und weiter gehts auf der Forststraße Weg Nr. 442 an der Schappach-Alm vorbei bis zur Kühroint-Alm/-Hütte, welche wir nach ca. 2 Stunden erreichen. Das Almgelände am Fuße der Watzmanngruppe lädt zu einer kleinen Pause ein; nicht nur, weil die Kühroint-Hütte bewirtschaftet ist und es hier sehr guten Milchkaffe gibt. Nachdem die Forststraße bei den Almen endet und in einen Bergpfad übergeht, folgen wir nun der Beschilderung Watzmannhaus, Weg Nr. 442 über den Falzsteig. Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit sollten für diesen Abschnitt unbeding gegeben sein, denn dieses Teilstück hat es wirklich in sich. Für den trittsicheren und sehr folgsamen Hund (Wild-Gemsen) besteht keine Gefahr. Kurz und knackig, teilweise seilgesichert führt uns der Falzsteig zur Falzalm. Hier treffen wir auf den normalen Anstiegsweg und es geht in Serpentinen weiter bis zum Watzmannhaus. Gehzeit von der Kühroint-Alm bis zum Watzmannhaus ca. 1 1/2 Std.

Abstieg über Mitterkaser-Alm zum Parkplatz Hammerstiel.

 
             
 
Forststraße mit Hüttenblick Kühroint
 
"Eingang" Falzsteig
 
Das Watzmannhaus mit Falzsteig im Blick von Kühroint aus gesehen
 
Der Falzsteig im Blick
 
  Giacomo am Anfang vom Falzsteig
 
Falzsteig - hier gehts rauf  
Giacomo hat den Überblick - Falzsteig
 
Falzsteig - für Giacomo kein Problem
 
             
 
Jakob am Falzsteig
 
Ein Schweißhund im Trollblumenfeld
 
Der Untersberg vom Falzsteig aus gesehen
 
Giacomo und Trollblumen - mein Fotomodell findet seinen Platz
 
Alex im Falzsteig   Da geht´s rauf
 
Seilsicherung am Falzsteig   Giacomo am Steigende - ein Blick zurück
 
         
   

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Ristfeuchthorn, 1569 m

 

 

Mittelschwere Wandertour - Gehzeit ca.3 Std. (nur Aufstieg)

 
 

Breiter Forstweg, danach steiler Bergpfad

 
 

Weißbach an der Alpenstraße , Wanderparkplatz (gebührenfrei)

 
             
 

Am Wanderparkplatz in Weißbach an der Alpenstraße (Ortseingang von Richtung Bad Reichenhall oder Berchtesgaden kommend, links abbiegen vor Gasthaus Schappach) beginnen wir unsere Tour. Wir gehen gleich beim Parkplatz links weg und folgen dem Wegweiser Ristfeuchthorn. Von hier aus führt uns eine Forststraße durch den schattigen Wald nach oben. Nach ca. 2 Std. erreichen wir die Abzweigung zur Sellarn-Alm/Melleck. Wer selbst gemachten Käse und eine urige Brotzeit schätzt, sollte in der Sellarn-Alm kurz einkehren, es lohnt sich. Auch ist es ratsam, hier noch einmal die Trinkreserven aufzufüllen, denn im Gipfelbereich wie auch beim restlichen Weg ist dies nicht mehr möglich. Bei der Abzweigung Mellek halten wir uns links und folgen dem Wegweiser Ristfeuchthorn. Nochmals kommen wir an eine Wegkreuzung und halten uns hier auch wieder links (Ristfeuchthorn). Durch Latschen hindurch führt der Weg zum Gipfel. Da das Ristfeuchthorn "einzeln" steht, hat man eine sehr gute Rundumsicht.
Abstieg: Nun folgen wir dem Wegweiser Schneizlreuth und steigen auf einem dichtbewaldeten Steig steil ins Tal ab. Gehzeit ca. 2 Std., die es jedoch aufgrund des starken Gefälles in sich haben. Muskelkater inklusive.
Im Tal angekommen, können wir uns nochmals eine Pause im Gasthaus Schneizlreuth gönnen, danach gehts nach Weißbach durch die Weißbachschlucht zurück zum Ausgangsort. Vor allem bei warmen Temparaturen ist diese Wegstrecke sehr angenehm, da es in der Schlucht angenehm kühl ist und man immer wieder die Möglichkeit hat, sich kurz im Weißbach zu erfrischen. Für diesen Abschnitt benötigen wir ca. 1 1/2 Std.

 
             
 
Aufstieg durch den Wald, Wegbeschaffenheit & Giacomo   Leoganger Steinberge
 
Leoganger Steinberge   Loferer Steinberge
 
Loferer Steinberge   Das Gipfelkreuz
 
             
 
Blick auf den Zwiesel   Blick auf den Staufen
 
Tiefblick zum Thumsee   In der Weißbachschlucht
 
Giacomo   Wir zwei
 
         
   

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Steinernes Meer, Kärlinger Haus, 1630 m und Ingolstätter Haus, 2119 m - Rundtour

 

 

Technisch leichte Wandertour - Gehzeit ca. 3 1/2 Std. (Aufstieg Kärlinger Haus)

 
 

Mittelschwere Wandertour - Gehzeit ca. 3 Std. (Weiterweg zum Ingolstätter Haus)

     
 

Mittelschwere Wandertour - Gehzeit ca. 7 Std. (Weiterweg ins Wimbachgries, Wimbachbrücke)

     
 

Teilweise steiler Bergpfad, schroffiger Fels, karstige Hochebene

 
 

St. Bartholomä, Königssee - Tourbeginn (gebührenpflichtig)

     
 

Wimbachgries, Parkplatz Wimbachbrücke - Tourende (gebührenpflichtig)

 
     
 

Mit einer Bootsfahrt über den Königssee beginnt unsere Tour. Daher sollten wir auf jeden Fall beachten, möglichst das erste Boot zu wählen, damit es nicht zu spät wird, um in St. Bartholomä loszugehen. Gerade in der Hochsaison ist dies wichtig, da bei der Bootsablegestation oftmals mit einer Wartezeit gerechnet werden muss.
In St. Bartholomä angekommen, verlassen wir die Bootsanlegestation und gehen ein Stück den See entlang, folgen der Markierung Kärlinger Haus/Funtensee (Nr. 412 bzw. E10) in steilen Serpentinen hinauf zur Schainbachholzstube. Wir folgen dem Waldweg bis zur nächsten Weggabelung (Abzweig zum Trischübelpass, Nr. 419), gehen hier links weiter und erreichen die sog. Saugasse, die sich zwischen den Felsen steil nach oben windet. Wenn wir diesen Wegabschnitt "überstanden" haben, passieren wir eine zweite Abzweigung zum Trischübel (Nr. 421). Wir folgen unserem Weg weiter zum Funtenseesattel und erreichen dann den malerischen Funtensee mit dem vorgelagerten Kärlinger Haus (Funtenseehaus). Hier machen wir eine kurze Rast und genießen das Panorama (Funtenseetauern, Schönfeldspitze etc.). Die Wasserration für den Hund sollte hier aufgefüllt werden. Für den folgsamen Hund (Wild) ist der genannte Weg unproblematisch. Auch für uns ist der Aufstieg zum Kärlinger Haus technisch einfach einfach zu gehen, der Weiterweg zum Ingolstätter Haus führt über die fast wasserlose, verkarstete Hochfläche des Steinernen Meeres (stellenweise Blockgestein). Dazu folgen wir zuerst der Markierung Nr. 412 und passieren die verfallene Schönbichlalm sowie die südliche Abzweigung zur Weißbachscharte. Weiter gehts auf dem Weg Nr. 420 zum Schneiber und zur Hundstodscharte. Wir passieren die Abzweigung zum Hundstodgatterl und Trieschübel und erreichen die Dießbachscharte mit dem schon lange sichtbaren Ingolstätter Haus; im Hintergrund der große Hundstod (2594 m). Da es sich um eine 2-Tages-Tour handelt, sollten beim Hund Ausdauer und Kraft ausreichend trainiert sein.

Hüttenübernachtung mit Hund möglich - jedoch nur nach vorheriger Anmeldung; Übernachtung zusammen mit Hund im Winterraum!

 
 

Am Morgen starten wir und gehen den Weg Nr. 411 zurück bis zur Hundstodscharte und links weiter Richtung Hundtodgatterl/Trischübel. Hier gehts nochmals bergauf, teilweise können die Hände zur Hilfe genommen werden. Für den trittsicheren, bergerfahrenen Hund ist dieser Teilabschnitt jedoch einfach zu gehen. Nachdem wir das Hundstodgatterl erreicht haben, beginnt der Abstieg über die verfallene Trieschübel-Alm. Nachdem wir diese passiert haben, zweigt kurz darauf der Weg Nr. 421 nach rechts Richtung St. Bartholomä ab. Wir bleiben jedoch auf unserer Wegmarkierung Nr. 411/421 und steigen über den Banngraben in schottrigen Reisen und felsdurchsetzten Rinnen ab ins Gries. Gehzeit bis hierher ca. 3 1/2 Std. An der Wimbachgries-Hütte angekommen, können wir eine kurze Rast einlegen oder gleich bis zum Wimbach-Schloss weitergehen. Gehzeit bis hierher nochmals ca. 2 Std. Beim Schloss haben wir nochmals die Möglichkeit, uns zu erfrischen und dann weiter durchs Gries zur Wimbach-Klamm und zum Parkplatz Wimbach-Brücke in ca. 1 1/2 Std. zu gehen.

Achtung:
Diese Rundtour hat verschiedene Ausgangs- und Endpunkte ! Deshalb empfehle ich, ein Auto beim Ausgangspunkt (Parkplatz Königssee, gebührenpflichtig) zu parken und das andere Auto beim Parkplatz Wimbachbrücke (gebührenpflichtig) abzustellen.
Alternative: Hinfahren & abholen lassen ;-) da Busverbindung mit Hund nicht unbedingt empfehlenswert ist! Stressig & teuer.

 
             
 
Unterer Teil - Saugasse   Steinernes Meer - Blick über die Almwiese zur Schönfeldspitze
 
Steinernes Meer -  vom Funtenseehaus zum Funtensee mit Schönfeldspitze   Steinernes Meer - Weg vom Funtenseehaus zum Ingolstätter Haus, Hochebene
 
Steinernes Meer - Anfang Hundstodgatterl   Steinernes Meer - Rückweg mit Abstieg ins Wimbachgries
 
         
   

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Alexandra Kraus | www.mountaindog.de | email |